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Ion Cernean als Freistiltrainer verabschiedet
Nachdem Ion Cernean im Vorjahr seine aktive Ringerlaufbahn beendet hatte übernahm er das Traineramt bei den Aktiven der 1. und 2. Mannschaft für den freien Stil beim KSV Kirrlach. Nun ereilte ihn ein Ruf aus dem Nachbarort, denn bei der RKG Reilingen-Hockenheim hatte unser ehemaliger Aktiver Thilo Dicker aus beruflichen und familiären Gründen nun auch den Trainerjob aufgegeben, nachdem er im Jahr zuvor seine Laufbahn als aktiver Ringer beendet hatte. Mit Ion Cernean verliert der KSV Kirrlach einen Trainer, der sowohl im Training als auch bei den Kämpfen sehr engagiert zu Werke ging. Gerade die postiven Entwicklungen von Arijan Mula und Ramazan Özkan waren auch ein Erfolg des Freistiltrainers Ion Cernean. Nun zieht es Ion Cernean nach über 10 Jahren in Kirrlach in die 1. Bundesliga, in der die Mannschaft aus dem Nachbarort ab dieser Saison antritt. Gekommen war Ion Cernean vom KSV Ketsch. In seiner Zeit in Kirrlach hatte er keinen einzigen Kampf verloren, obwohl er als Freistilspezialist des öfteren auch im klassischen Stil eingesetzt worden war. In seiner Zeit in Kirrlach gelang ihm auch der Titelgewinn in seinem Heimatland, wo er rumänischer Meister bei den Männern werden konnte. Der KSV Kirrlach bedankte sich bei der Verabschiedung von Ion Cernean vom KSV Kirrlach durch die 1. Vorsitzende Svetlana Gerlach und den Sportlichen Leiter Rene Schieszl bei Ion Cernean recht herzlich für seine tolle und engagierte Zeit in Kirrlach und wünscht ihm viel Erfolg bei seiner neuen Aufgabe beim Ortsnachbarn in Reilingen.

Jonas Sitzler übernimmt Amt des Freistiltrainers
Für das freigewordene Traineramt im freien Stil bei den Aktiven der 1. und 2. Mannschaft konnte die Lücke, die Ion Cernean durch seinen Weggang nach Reilingen hinterlässt, bereits geschlossen werden. Neben dem Trainer für den klassischen Stil, Markus Tomasovic, übernimmt ein KSV-Eigengewächs und - trotz seiner jungen Jahre - ein KSV-Urgestein mit Jonas Sitzler ab sofort die Leitung des Trainings in freien Stil. Jonas Sitzler begann seine Ringerlaufbahn, parallel spielte er damals noch Fußball beim FC Olympia Kirrlach, bei den Bambinis beim KSV Kirrlach und durchlief das Schülertraining bis zum Alter von 13 Jahrn und ab 14 Jahren das Aktiventraining. Eine Platzierung bei Deutschen Meisterschaften war ihm in den jeweils stark besetzten Klassen in denen er aufgrund seines Gewichts antreten musste leider verwehrt geblieben. Dennoch holte er etliche Meistertitel in den Jugendklassen in Nordbaden und war zuletzt sogar Landesvizemeister bei den Männern im letzten Jahr im freien Stil. Jonas Sitzler gilt seit eineinhalb Jahrzehnten als Stütze der Kirrlacher Ringermannschaft und war immer zur Stelle und in Form, wenn er gebraucht wurde. Der KSV Kirrlach wünscht ihm für diese Aufgabe viel Erfolg an der Seite des Klassiktrainers Markus Tomasovic. Die 1. Vorsitzende Svetlana Gerlach und der Sportliche Leiter Rene Schieszl führten Jonas Sitzler beim ersten Training im April 2026 vor den Aktiven der 1. und 2. Mannschaft in sein neues Amt ein.
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Am Ostersamstag reisten die Trainer Kyra Pech und Vincet Heuser zum großen Marco-Bender-Gedächtnisturnier nach Östringen. Insgesamt waren dort 193 Ringer aus 22 Vereinen am Start. Diese kamen aus der Pfalz, Württemberg, Südbaden, aber auch aus Weinfeldern in der Schweiz und Colman im Elsass. In der Vereinswertung belegte der KSV Kirrlach den 8. Platz. Der Kirrlacher Nachwuchs holte je einmal Gold und Silber und dreimal Bronze. Es gab auch 5 undankbare vierte, drei fünfte Plätze und einen sechsten Platz. Der Sohn von Vincent Heuser, Leo Heuser, legte bei seinem ersten großen Turnier bei den U 8 bis 20 kg furios los und gewann alle seine drei Kämpfe auf Schultern, sodass er am Ende der beste Kirrlacher war. Einen zweiten Platz gewann Oguzhan Erdogan bei den U 10 bis 43 kg nach einem Aufgabe- und einem Schultererfolg und einer überhöhten Punktniederlage. Dritte Plätze gingen an Noah Pech bei den U 10 bis 28 kg, Lucas Weick bei den U 10 bis 43 kg (ein überhöhter Punkterfolg bei 2 Niederlagen) und Oytun Güvercin bei den U 14 bis 62 kg. Vierte Plätze gewannen Robert Brecht bei den U 12 bis 34 kg, Aiden Klumpp bei den U 8 bis 24 kg (mit einem technischen Überlegenheitssieg, bei drei Niederlagen), Lion Fütterer bis den U 8 bis 25 kg (mit einem Schultersieg und drei Niederlagen), Moritz Beißmann bei den U 8 bis 35 kg und Malik Kumas bei den U 14 bis 57 kg. Bei einem Kampf verletze sich Malik Kumas jedoch, sodass er das Turnier abbrechen musste. Der KSV wünscht ihm gute Besserung. Fabian Just wurde bei den U 10 bis 32 kg ebenso Fünfter wie Kalle Rothermel bei den U 8 bis 31 kg und Lasse Anders bis den U 17 bis 92 kg. Mats Born belegte bei den U 12 bis 39 kg mit einem Sieg und drei Niederlagen den 6. Platz. Emir Erdogan wurde Achter bei den U 17 bis 60 kg und einem Sieg.

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Nach dem großartigen Erfolg des KSV-Eigengewächses, des erst 18-Jährigen Arijan Mula bei seiner zweiten Deutschen Meisterschaft wiederum einen Vizemeistertitel zu erringen, konnte der KSV Kirrlach im Rahmen des Dienstagstrainings in der letzten Woche die Ehrung des verdienten jungen Sportmannes vornehmen. Hierzu waren viel Aktive ins Training gekommen, um Arijan Mula ihre Anerkennung für diese großartige Leistung unseres Schwergewichtlers auszudrücken. Auch der frühere Deutsche Jugendmeister Sebastian Stadler war unter den Gratulanten. Gerade der 6:3-Erfolg gegen den Deutschen U-17-Meister des Vorjahres lässt die Leistungssteigerung von Arijan, der erst seit 3 Jahren ringt, deutlich werden. Für den Gewinn der Silbermedaille wurde Arijan Mula von Vorständin Svetlana Gerlach, dem Sportlichen Leiter Rene Schieszl und Trainer Markus Tomasovic mit einem Geschenkkorb und lobenden Worten bedacht. Im Kreise der Mannschaftskollegen konnte in einem Bild vor der neuen „KSV-Wand“ im Kraftraum unter der Bühne der Rheintalhalle der besondere Moment festgehalten werden. Für seine Teilnahme an den gleichen Meisterschaften, die seine ersten Deutschen Meisterschaften bedeuteten, wurde Ramazan Özkan mit einem kleinen Präsent, das der Stärkung diente ebenfalls vom KSV geehrt, damit bei den nächsten nationalen Titelkämpfen die Kraft ausreichte, eine bessere Platzierung als der 12. Platz zu erreichen.

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Seine Leistung vom Vorjahr mit dem 2. Platz bei den Deutschen Meisterschaften der U17-Jugendlichen konnte Arijan Mula mit dem Vizemeistertitel in der Klasse bis 125 kg im freien Stil bei den Titelkämpfen bei den älteren U20-Junioren am letzten Wochenende in Hagen in NRW eindrucksvoll bestätigen. Von der 0:10-Niederlage zu Beginn der Titelkämpfe gegen den späteren ungeschlagenen Titelträger Ahmet Sekman aus Hohenlimburg (NRW) ließ sich das Kirrlacher Eigengewächs nicht beeindrucken und ließ nur noch Siege gegen die 3 weiteren Mitkonkurrenten folgen. Zunächst gewann Arijan gegen Jimmy Rudau vom AVG Markneukirchen in Sachsen technisch überlegen mit 10:0. Gegen Alpay Eser vom KSV Musberg/Württemberg verließ er die Matte nach zwei Niederlagen gegen Alpay im Vorjahr diesmal als Sieger mit 6:3 Punkten. Gerade gegen Eser, den späteren Bronzemedaillengewinner, war Arijan im letzten Jahr noch bei den Titelkämpfen der U 17-Jugendlichen äußerst knapp unterlegen. An dieser Leistungssteigerung sieht man die Entwicklung von Arijan Mula, der in keinem Training des KSV Kirrlach fehlt, einmal je Woche am Stützpunkt in Graben-Neudorf und oft sogar zweimal je Woche zum Olympia-Stützpunkt nach Heidelberg fährt, um an dem dortigen Kadertraining des Nordbadischen Ringer-Verbandes teilzunehmen. Nach einem Freilos in der 4. Runde gewann Arijan Mula technisch überlegen nach 13 erzielten Punkten gegen Malik Özdemir von der TSG Augsburg aus Bayern, der später den 4. Platz belegte. Dies bedeutete den Gewinn der Silbermedaille und das in einer Art, die überragend ist. Der KSV Kirrlach gratuliert seinem Aktiven Arijan Mula recht herzlich zu diesem großartigen Erfolg und wünscht ihm weiterhin viel Erfolg in seiner sportlichen Entwicklung.
Ramazan Özkan, der erstmals an einer Deutschen Meisterschaft teilnehmen durfte, hatte weniger Erfolg bei den gleichen Titelkämpfen. In der Klasse bis 79 kg traf er gleich zu Beginn auf den späteren Fünftplatzierten Kevin Barbe vom SU Annen aus Nordrhein-Westfalen und musste eine technisch überlegene Niederlage einstecken. Weil sein Gegner Barbe jedoch nicht in den Endkampf um Platz 1 einziehen konnte, war Ramazan mit einer Niederlage vorzeitig aus der Konkurrenz ausgeschieden und belegte Platz 12. Dennoch war diese erstmalige Teilnahme an einer Deutschen Meisterschaft und das erstmals bei den U20-Junioren ein toller Erfolg für das Kirrlacher Eigengewächs Ramazan und eine gute Erfahrung für kommende Aufgaben. Auch ihm kann man hierzu recht herzlich gratulieren.

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Nach Stationen beim AC Ziegelhausen und lange Jahre in Reilingen kehrt Marco Liebgott zur KSV-Familie zurück. Wichtig ist Marco Liebgott sicherlich auch für die Moral der Kirrlacher Eigengewächse, denn Aufgeben, das gibt es bei und mit Marco Liebgott nicht. Dabei feuert er, der als Schwerer oft zu Beginn eines Mannschaftskampfes startet, seine Mitstreiter immer wieder an und stachelt sich auch selbst auf der Matte gerne an, um desöfteren über sich hinauszuwachsen. Marco steht, wenn er gebraucht wird, auch für die 1. Mannschaft in der Verbandsliga zur Verfügung, um die Lücken in den nicht so stark besetzten schweren Klassen, die sich beruflich bedingt oder durch Verletzungen verursacht während einer 4 Monate dauernden Saison ergeben können, zu schließen. Dabei ist sich Marco auch nicht zu schade sich in den Dienst der Mannschaft zu stellen und aus taktischen Gründen gegen einen vermeintlich übermächtigen Gegner anzutreten. Deshalb heißt der KSV Kirrlach sein Eigengewächs und Rückkehrer Marco Liebgott von Herzen willkommen und wünscht ihm eine erfolgreiche und vor allem verletzungsfreie Saison beim KSV Kirrlach.

Heimkehrer Marco Liebgott (2.v.l.) mit den beiden KSV-Trainern Markus Tomasoviv und Ion Cernean (l.) und Sportlichem Leiter Rene Schieszl (r)
